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Alles was man braucht ist:
Die Stahlwolle wird 3-5 Tage in einem Topf mit etwas Wasser gegeben und öfter umgedreht. Sobald das Wasser verdunstet ist, sollte man einen mehr oder weniger sauberen Haufen Rostpulver mit einigen Resten von Stahlstücken erhalten haben.
Bevor man weitermacht, sollte man sicher sein, dass der Roststaub ganz trocken ist.
Diese können nun leicht mit dem magnetischen Schraubenzieher entfernt werden.
Diese feinen Rostpigmente werden nun mit Verdünner (ich nehme meist Alkohol oder Terpentinersatz) und Mattlack gemischt. Mit dem Pinsel wird diese Mischung am Modell aufgebracht., wie z.B. auf einen rostigen Auspuff. Je mehr Roststaub man nimmt, desto stärker ist die Rostbildung am Modell ("Rostblüten") Die entsprechenden Phasen dieses Vorgangs sind in den Skizzen rechts dargestellt. Der große Nachteil dieser Methode liegt auf der Hand: man muss sehr geduldig sein, bis die Pigmente verfügbar sind. Manchmal stellt sich am Ende der ersten Phase heraus, dass man zuviel Wasser beigegeben oder zu selten die Stahlwolle umgedreht hat. Das Ergebnis ist dunkelbrauner Rostschlamm (auch noch für die Darstellung von Wasser in Bombentrichtern verwendbar). Für ein gutes Ergebnis braucht das Metall nämlich genügend Sauerstoff! |
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Die Pigment Methode
Etwas leichter ist folgende Methode: man verwendet Farbpigmente , wie z.B. jene der Firma MIG Productions.
Der Vorteil, die Pigmente schon fertig zu haben, wird mit zwei Nachteilen erkauft:
Erstens ist es kein wirklicher Rost, daher kann man auch schlecht schwere Rostschäden simulieren, weil die Pigmente sehr fein sind. Man sollte daher anderes Material, beispielsweise Gips beimengen.
Das führt uns zum zweiten Nachteil, nämlich die Farbe. Man muss die am besten geeignete selbst herausfinden. Besonders wenn man Gips u.a. Materialien beigibt, muss man diese Fremdfarben ausgleichen. (nicht weitersagen: man muss diese Pigmente auch um einen nicht unerheblichen Preis kaufen...). Ansonsten werden diese Pigmente ähnlich, wie bei der ersten Methode. Die "chemische" Methode Es gibt auch ganz interessante Alternativen zu den ersten Methoden, um Rost zu erzeugen:
zwei Flüssigkeiten werden nacheinander auf der Modelloberfläche augemalt. Die erste ist flüssiges Eisen, die zweite ist der Katalysator, welche das Eisen in sehr realistischer Weise oxidieren lässt. Die einzigen Nachteile:
Die klassische MethodeWie früher auch, kann man Rost auch durch ganz normale Farbe darstellen. Etwas Textur erzielt man durch Beigabe von Speisesoda. Man sollte darauf achten, dass echter Rost matt ist (außer es regnet gerade). Daher sollte man glänzende oder seidenmatte aber auch Ölfarben vermeiden. Auch hier muss der richtige Farbton selbst herausgefunden werden. |
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© 2003 Schachinger
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