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- Injektionsnadeln verschiedener Stärken aus der Apotheke.
(gibt´s um wenig Geld- man muss nur überzeugend darstellen,
dass man nicht drogensüchtig ist),
- ein dünnes Aluminiumblech aus dem Eisenwarengeschäft (man kann
Alu-Tiefkühltassen aus der Verpackung von Fertiggerichten verwenden.
Normale Verpackungs-Alufolie ist zu dünn!),
- ein elektrischer Mini-Bohrer als "Drehbank" verwendet,
- Werkzeug für Minibohrer: eine Trennscheibe; eine Polierscheibe;
0,012mm Bohreinsatz oder eine Stecknadel,
- eine Metallfeile halbrund
- Sekundenkleber (ich verwende dünnflüssigen cyanoacrylat-Kleber),
ein Metalllineal
- ein weicher Radiergummi
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Die Injektionsnadeln werden auf die Länge des
Modellbauteils mit der Trennscheibe abgeschnitten. Die schräge Stelle
an der Spitze der Kanüle sollte auch gerade abgeschnitten werden!
Für das MG 34 schneidet man nun aus dem Alublech ein so breites Stück
beliebiger Länge aus, wie der Kühlmantel sein muss. Die Länge ist
deswegen egal, weil der Kühlmantel später ohnehin abgeschnitten wird,
für die Handhabung beim folgenden Arbeitsschritten aber eine gewisse
Überlänge die Handhabung erleichtert. In diese rechteckige Platte bohrt
man nun mit dem Bohreinsatz oder der Stecknadel (nicht "Stecknaddel"!-
der Witz funktioniert nur bei deutschen Freunden...) vier parallele
Reihen jeweils um etwas mehr als die Lochstärke versetzter Löcher nach
dem Muster der Abbildung 1.

- Tip 1: Als Unterlage sollte man den Radiergummi oder eine weiche
Arbeitmatte nehmen.
- Tip 2: Mir gefallen die Löcher von der Stecknadel besser, weil sie
keine gerade Kühlmanteloberfläche produzieren, sondern um die Löcher
eine leicht nach innen gewölbte, was dem Original sehr nahe kommt!
Nach dieser, nur von unserem Metallineal unterstützten, mühsamen
Arbeit erholen wir uns etwas beim Abdrehen des Rückstoßverstärkers
des MG´s (Mündung):
Die Injektionsnadel (nicht ...naddel!) wird in den Minibohrer eingespannt
und -wenn man will - dieser wiederum in einer Halterung
(z.B.: Schraubstock") fixiert. Bei schneller Umdrehung fräst man mit
der Metallfeile die Einkerbung an der Mündung ein.
Jetzt kann man die Injektionsnadel an einer Seite mit etwas Sekunden-kleber
versehen und den "Kühlmantel" an der richtigen Stelle gerade (!) um die
Injektionsnadel wickeln. Wenn man einmal herumgewickelt hat, schneidet
man die Überlänge - wie vorher versprochen - ab. Eine eventuell sichtbare
Stoßkante sollte man plan schleifen. Alle weiteren Details des MG´s
(Verdickungen am Lauf) entstehen ähnlich nur dass dias Alublech nicht
mehr gelöchert werden muss und die Breiten geringer sind. Ein kleiner
Unterschied: Hier macht man besser mehr als eine Umwicklung! Das Prinzip verdeutlicht noch einmal die Abbildung 2.
Die anderen Verfeinerungen stellt man mit Kupferdraht oder kleinen
Alublechstückchen her-FERTIG |