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Die ultimative Pak

8,8-cm-Pak 43, "Scheunentor"

Bausatz: AFV-Club, Nr. 35059, 1:35
Modell: Arthur Wandas
Fotos: Arthur Wandas

Textquelle: www.lexikon-der-wehrmacht.de

Bei Krupp wurde die 8,8-cm-Pak 43 entworfen. Eigentlich als Konkurrenzmuster zu der bei Rheinmetall gefertigten 8,8-cm-Flak 41 gedacht, wurde das Geschütz vom Waffenamt als Panzerabwehrgeschütz akzeptiert. Die 3.650 kg schwere Waffe besaß ein 6.280 mm langes Rohr und hatte eine neue Kreuzlafette. Diese neuartige Lafette erlaubte einen Schwenkbereich von 360°.

Mit Schutzschild war das Geschütz 1,72 m hoch. Die Panzergranate 39/40 erreichte eine v0 von 1.000 m/Sek. und durchschlug auf 1.000 m 165 mm Panzerung. Die Panzergranate 40/43 mit Wolframkern konnte bei einer v0 von 1.130 m/Sek. sogar 205 mm Panzerung durchschlagen. Allerdings sank die Lebensdauer mit diesen Granaten von 1.200 auf 700 Schuß ab. Die ersten Serienwaffen wurden im Februar 1944 abgenommen.

Um aber der Truppe schon so schnell wie möglich diese Waffe zuführen zu können, einigte man sich wieder einmal auf einen Kompromiß. Die Rohre der 8,8-cm-Pak 43 wurden auf die Lafette der leichten Feldhaubitze gesetzt, das ganze hieß dann 8,8-cm-Pak 43/41. Von diesen Waffen wurden die ersten bereits im Februar 1943 ausgeliefert werden. Die Fertigung lief im April 1944 aus. Wegen des unmöglichen hohen Aufzugs wurde das Geschütz auch "Scheunentor" genannt. Die extrem große Spreizlafette machte das Geschütz überaus unhandlich.

8,8-cm-Pak 43, "Scheunentor"

Steyr 1500 A
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© A. Wandas 2006

Quelle (Text und Originalbilder): www.lexikon-der-wehrmacht.de

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