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Modellbauwettbewerb in Mosonmagyarovar
(Ungarn), 2006

Wikinger mit der MBR Wien unterwegs zu einer "Formel I-Modellbauveranstaltung"


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Jurynachbesprechung (v.l.n.r.: W. Dietrich, ungar. Hauptschiedsrichter, J. Rank, B. Lustig, P. ZákányiVom 22. bis 23. April 2006 fand in Mosonmagyarovar in den ausgezeichnet für diesen Zweck geeigneten, hellen Räumlichkeiten eines alten Schlosses - laut Recherche des Veranstalters - eine der 4 größten Modellbauwettbewerbe Europas statt.

Neben einer Delegation der IPMS-Austria, der MBF Ried/I. und anderen österreichischen Modellbauvereinen, war auch die MBR-Wien aufgebrochen, um ein lehr- und ereignisreiches Modellbauwochenende in Ungarn zu verbringen.

Heuer gab es das 10- jährige Jubiläum der Ausstellung und des Vereins "Mosonmagyaróvári Makettező Klub" zu feiern und dementsprechend gab man sich die allergrößte Mühe, das Wochendende zu einem echten Erlebnis werden zu lassen:

Jurynachbesprechung (v.l.n.r.: W. Dietrich, ungar. Hauptschiedsrichter, J. Rank, B. Lustig, P. ZákányiKnapp 1700 Modelle wurden von Bastlern aus 15 verschiedenen Nationen zum Bewerb in 52 verschiedenen Kategorien eingereicht und das gezeigte Niveau war vom Allerfeinsten.

 

Jurynachbesprechung (v.l.n.r.: W. Dietrich, ungar. Hauptschiedsrichter, J. Rank, B. Lustig, P. ZákányiJe Kategorie wurden mindestens drei Schiedsrichter aufgeboten, um eine möglichst objektive Wertung zu erzielen.

Die ungarische Jury wurde wurde durch ausländische Modellbauer verstärkt, unter ihnen bekannte Namen, wie z.B. Bernhard Lustig und Jürgen Rank aus Deutschland (siehe Foto links). Auch ich hatte die Ehre, als Schiedsrichter eingeladen worden zu sein. Das Bewerten war allerdings bei der enormen Leistungsdichte auch in der, mir zugeordneten 1:72er Miltärfahrzeug-Kategorie nicht einfach. Daher war unser Team auch am Samstag von 1300 bis 1900 Uhr schwer gefordert.

Jurynachbesprechung (v.l.n.r.: W. Dietrich, ungar. Hauptschiedsrichter, J. Rank, B. Lustig, P. ZákányiDer Veranstalter stand den vorangegangenen mehreren Monate - manchmal Jahre dauernden - Anstrengungen der Wettbewerbsteilnehmer um nichts nach und organisierte das Einreichen der Modelle, die Jurytätigkeiten, die Unterbringung der zahlreichen Fachhändler (in einem eigenen großzügig angelegtem Gebäude!), bis hin zum gelungenene Rahmenprogramm (Kutschenfahrten, Reenactors, Tanz und ein Hallen-Fußballturnier) vorbildlich. Nicht zuletzt auch aus diesem Grund konnte der Event höchsten Ansprüchen gerecht werden.

Wer sich von der Qualität der Veranstaltungsvorbereitungen des Klubs überzeugen will, dem sei das umfangreiche Informationsangebot auf der Homepage des Vereins wärmstens empfohlen. Es wird dem Interessierten zum Beispiel in 7 (!) Sprachen der Verein vorgestellt und vom Online-Anmeldeformulare für den Wettbewerb, bis hin zum Tourismus- und Zimmerangebot sowie dem Anfahrtsplan alles Wissenswerte vermittelt. So stellt man sich exzellente "Kundenbetreuung" vor! (Leider war das "Leittier" der MBR-Herde mit dem Kartenstudium etwas überfordert, was uns aber die Details des Straßennetzes der Stadt intensiv näher brachte...)

Die Delegation der Modellbaurunde Wien unter der "Führung" ihres Obmanns, Andreas Dobinger fand in dem luxuriösen Hotel "Panorama" ebenfalls freundliche Aufnahme und labte sich am Ende des ersten anstrengenden Tages im angeschlossenen Restaurant der Spitzenklasse.

Das Organisationskommitee und EhrengästeAber nicht nur Modellbaufreaks traf man an diesen beiden Tagen, sondern jede Menge Besuch von Jung bis Alt, sodass man manchmal Mühe hatte, einen ungestörten Blick auf die Exponate zu werfen.

 

Das Organisationskommitee und EhrengästeDie Siegerehrung am Sonntag Nachmittag wurde wegen der vielen ausländischen Teilnehmer durch die Projektion eines Bildes der jeweils zu prämierenden Modelle auf eine Leinwand unterstützt.

Pokale für SonderpreiseSomit konnten die Zuseher und auch die Konkurrenten sehen, welches der Modelle erfolgreich war und nochmals einen direkten Vergleich ziehen. Eine sehr gute Idee, die natürlich nur bei einer perfekten Organisation in der verfügbaren knappen Zeit vom Ende der Auswertung bis zur Siegerehrung verwirklicht werden kann!

Jurynachbesprechung (v.l.n.r.: W. Dietrich, ungar. Hauptschiedsrichter, J. Rank, B. Lustig, P. ZákányiWem die Vielzahl der von mir verwendeten Superlative nun etwas kitschig vorkommt, dem sei versichert, dass alles Erlebte von uns nun einmal genau so "Super" empfunden wurde. Wer´s nicht glaubt, dem wird wärmstens empfohlen, beim nächsten Mal auch dabei zu sein.


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