Historischer Hintergrund
Nicht im Detail recherchiert, aber gedacht habe ich für dieses
Diorama die, um den Balaton befohlene Offensive des IV.SS-PzKorps, die
zu einem großen Teil im Schlamm stecken blieb, da der österreichische
Gefreite mal wieder gescheiter war als alle Truppenkommandeure.
Das Modell
Zurüstsätze sind nicht unbedingt nötig, da Dragon in
diesem feinen Modell auch die wichtigsten Ätzteile, die sonst immer
zu ersetzen sind (Werkzeughalterungen, Lüftergitter) mitgeliefert
hat. Bei dem Preis auch fair. Aber natürlich sind Friul-Ketten
extra verwendet worden. So "magic" fand ich die mitgelieferten
Ketten von Dragon doch nicht, vor allem bei der exponierten Montage.
Die Figuren wurden mit Vallejos (Uniformen und Ausrüstung) und
Öl (Gesichter) bemalt.

Bemalung
Der Tiger erhielt eine Humbrol Dreifarbtarnung auf grauem Primer. Dann
wurde Tamiya Weiß fleckig aufgesprüht und teilweise mit Alkohol
wieder abgerieben. Teilweise habe ich auch zuvor mit Maskol abgedeckt,
aber das war eine weniger lohnende Patzlerei. Balkenkreuze und Nummern
malte ich mit Vallejo-Acryl per Hand. Die Brand- und Rostflächen
sind nicht eindeutig nachvollziehbar entstanden, Humbrols, Pigmente,
Tamiya, bis es mir endlich soweit gefallen hat (oder ich nicht mehr
wollte). Ein wenig Shading mit Humbrols um Details.
Diorama
Der Untergrund enstand aus einer Dämmplatte, bestrichen mit eingefärbtem
Fliesenkleber (Dank an W. Kampfhofer und seinen Artikel). Richtig gustiös
wurde die Masse dann mit Blumentopferde, Sand und einmal Aufkehren.
Darüber bin ich dann noch mit viel Glanzlack gegangen. Dieselbe
Masse, teilweise verdünnt, haben auch das Fahrwerk und die Ketten
abbekommen.
Die Seitenflächen der Grundplatte wurden mit Furnierholz beklebt
- nicht ideal, da es sich schrecklich in Wellen legen will, aber ja
nicht soll.
Fazit
Eventuell zu kritisieren:
Die Form der Turmnummern (erst Zahl groß, gefolgt von kleineren
Zahlen) wird der schweren Panzerabteilung 507 zugeschrieben. Diese kämpfte
aber nicht in Ungarn 1944/45, sondern ging in der Tschechoslowakei unter
(wie ich inzwischen zu wissen glaube.)
Wichtig waren mir bei dem Projekt drei Punkte: