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Als das deutsche Reich den Krieg auslöste, waren große Teile der
Bevölkerung bereits seit Jahren in zivilen politischen Organisationen, wie
der Hitlerjugend (HJ), dem Bund deutscher Mädchen (BDM), dem Reichsarbeitsdienst (RAD),
dem Nationalsozialistischem Kraftfahrkorps (NSKK), dem Nationalsozialistischen Fliegerkorps
(NSFK) u.a. erfasst. Dies diente den Herrschern nicht nur zur gesinnungs- und weltanschaulichen
"Gleichschaltung", sondern in hohem Maße auch der vormilitärischen Ausbildung.
Durch diese Indoktrinierung ist auch der Hitlerjunge in dieser Szene leicht für die
Werbeplakate der Wehrmacht und der Waffen-SS zu begeistern. Er ahnt noch nichts vom wahren Schrecken des Krieges... .
Die Vigniette entsteht
Die Figuren kommen von "HORNET" und sind aus Metall . Alle Figuren sind unverändert zusammengebaut worden. Die Grundplatte ist eine kleine Sperrholzplatte, auf die sehr dünn Gips aufgetragen und anschließend das Pflastersteinmuster eingeritzt wurde. Die Litfasssäule entstand aus Plastikplatten, die unter kochendem Wasser erhitzt und nachher gebogen wurden. Der Sockel enststand ebenso, nur dass vorher mit dem Bastelmesser die kleinen Löcher als Imitation der Steinstruktur gemacht wurden. Das Säulendach ist aus sehr dünnem Plastik, welches um einen Eisenring als Ober- und Unterteil angepasst wurde. Verkleinerte Farbkopien von Propagandapostern aus historischen Büchern ergänzen die Säule. Zum Teil habe ich sie noch mit Farbstiften nachkoloriert. Eine Sesselleiste aus dem Baumarkt wurde zu einem netten Rahmen gefertigt. Fazit:Sieht man von dem Preis der beiden Hornet-Figuren einmal ab, habe ich um wenig Geld eine, wie ich finde, aussagekräftige Szene dargestellt, die mich oftmals mehr in den Bann schlägt, als so manches aufwändige Großdiorama. Außerdem stellt es eine kleine Abwechslung von meinen sonst doch sehr "kriegerischen" Themen dar.© 2002 Schachinger |
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